Top Artikel

1. „Möge die Macht mit dir sein.“

Der Artikel zeigt am Beispiel von Trump und King Charles, wie subtil Macht in Verhandlungen wirklich funktioniert – und warum nicht immer der Lauteste gewinnt. Wer verstehen will, wie Einfluss, Status und Wahrnehmung über Verhandlungserfolge entscheiden, bekommt hier einen spannenden Blick hinter die Kulissen eines scheinbar protokollarischen Staatsbesuchs.

2. Germany & Europe First

Der Artikel zeigt, warum hinter aktuellen KI- und Infrastrukturprojekten in Deutschland weit mehr steckt als nur Wirtschaftsförderung: Es geht um strategische Unabhängigkeit, Machtverschiebungen und die Frage, wie Europa seine Zukunft selbst gestaltet. Wer verstehen möchte, was „Germany & Europe First“ konkret für Unternehmen, Verhandlungen und unternehmerische Entscheidungen bedeutet, findet hier spannende Denkanstöße und praktische Impulse.

3. 49,7% – Fast jeder Zweite zahlt lieber drauf, als zu verhandeln.

Der Artikel zeigt anhand einer aktuellen Studie, warum so viele Menschen lieber draufzahlen, als in eine Verhandlung zu gehen – und welche psychologischen Muster dahinterstecken. Wer verstehen möchte, weshalb Verhandlungsvermeidung im Berufsleben so teuer werden kann und warum besonders Frauen davon betroffen sind, findet hier überraschende Erkenntnisse und sofort nutzbare Impulse.

Der Batman-Effekt

NEU: Inhalt vorlesen lassen
00:00

Haben Sie Ihre Arbeit schon einmal aus der Sicht einer dritten Person beurteilt bzw. betrachtet? Und hat solch eine Betrachtung Auswirkungen auf unser Durchhaltevermögen bzw. unsere Arbeitsweise? 

Im Jahr 2016 gingen Forscher Universität Pennsylvania diesen Fragen auf den Grund.

Das Experiment

In einem spannenden Experiment teilten 180 Kinder im Alter von 4 – 6 Jahren eine langweilige PC-Aufgabe (Käsewürfel in eine Box schieben) zu. Sie erhielten den Auftrag so lange hart daran zu arbeiten, wie sie können. Sollten sie eine Pause benötigen, konnten sie ein lustiges Spiel auf dem iPad spielen.

Die 1. Gruppe sollte sich während der Aufgabe folgende Frage stellen: “Arbeite ich gerade hart?” 

Die 2. Gruppe sollte sich bei der Frage mit dem eigenen Namen adressieren: “Arbeitet Ben gerade hart?” 

Die 3. Gruppe durfte auswählen, in welche Rolle sie dabei schlüpfen wollen: Batman, Bob der Baumeister, Rapunzel oder Dora. Das Kind, das z.B. Batman gewählt hat, sollte sich fragen, ob Batman gerade hart arbeitet.

Unabhängig vom Alter hielt die 3. Gruppe länger ohne Pause durch. Ähnlich, allerdings in geringerer Intensität, verhielt es sich mit der 2. Gruppe.

Der Batman Effekt

Die Studie zeigt, dass sich die dissoziierte Betrachtung unserer eigenen Person positiv auf die Zielerreichung bzw. Aufgabenstellungen auswirkt. Grund für diesen sogenannten “Batman-Effekt” ist die Wirkung, die unsere Wahrnehmungsperspektive auf uns ausübt. Die assoziierte Betrachtung intensiviert die emotionale Wahrnehmung, während die emotionale Intensität durch die eigene Betrachtung von außen, abnimmt. 

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Haben Sie noch Fragen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail oder rufen uns an.